Das Erasmus+-Projekt ESPORTS (Esports Professions and Opportunities: Resources and Training for Success) wird von Januar 2025 bis Juni 2026 im Rahmen der Key Action 2 (KA210-YOU, Small-scale partnerships in youth) durchgeführt. Es adressiert die wachsende Bedeutung von eSport als Bildungswerkzeug und entwickelt erstmals einen europäischen Rahmen, der Jugendarbeit, Hochschule und non-formale Bildung systematisch zusammenführt.
Die Projektpartnerschaft besteht aus dem ComputerProjekt Köln e.V. – bekannt als Fachstelle für Jugendmedienkultur NRW – und dem Zentrum für Angewandte Spieleforschung der Universität für Weiterbildung Krems in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum für Emergente Technologien in der Sicherheitsforschung. Diese Konstellation vereint langjährige Praxiserfahrung in der inklusiven Medienbildung mit akademischer Expertise in den Game Studies und der Sicherheitsforschung.
Grenzüberschreitender Vergleich von Methoden und Erfahrungen aus Deutschland und Österreich
Strategien gegen Hassrede und Ausgrenzung, gezielte Einbindung unterrepräsentierter Gruppen
Förderung von DigComp-Skills durch eSport als motivierenden Lernkontext
Die 19. internationale Konferenz „Future and Reality of Gaming" fand vom 11.–12. Oktober 2025 im Wiener Rathaus statt und war vollständig dem ESPORTS-Projekt gewidmet. Unter dem Motto „Play. Learn. Connect." versammelten sich über 150 Fachbesucher*innen aus Wissenschaft, Jugendarbeit und Bildungspolitik. Keynote-Speakerin Susanna Pollack (Games for Change) beleuchtete das transformative Potenzial von eSport für Bildungskontexte.
Das „ESPORTS Youth Work and Education Handbook" wurde als Open-Access-Publikation auf der Repositoriumsplattform DOOR der Universität für Weiterbildung Krems eröffnet. Die ersten fünf Artikel – zu Popkultur als didaktischer Methode, Teamklimata im eSport, Frauengesundheit, Stereotypenreflexion und Playfulness – sind bereits abrufbar.
Am 19. März 2026 fand in Köln der Expertenworkshop „eSports in der Jugendarbeit" statt. Fachleute aus Wissenschaft und Praxis erarbeiteten in drei Think Tanks Leitlinien zu den Themen Schutz (Jugendschutz, Prävention, sichere Online-Dienste), Befähigung (Coaching, Medienkompetenz, Mental Health) und Teilhabe (Partizipation, Diversität, Inklusion).
Das zentrale Projektoutput ist das ESPORTS Youth Work and Education Handbook – ein Open-Access-Handbuch, das als „Living Document" auf der Repositoriumsplattform DOOR der Universität für Weiterbildung Krems publiziert wird. Es vereint drei Säulen: die wissenschaftlichen Tagungsbeiträge der FROG 2025, die praxisorientierten Ergebnisse des Kölner Workshops sowie einen Policy Brief mit Empfehlungen für politische Entscheidungsträger*innen.
Zum Living Document →Koordiniert das Kompetenzzentrum für Emergente Technologien in der Sicherheitsforschung und leitete 2010-2019 das Zentrum für Angewandte Spieleforschung an der Universität für Weiterbildung Krems. Ehemaliger Visiting Scholar am MIT. Forscht seit über 25 Jahren zu Serious Games, eSport, KI und Game-Based Learning mit zahlreichen internationalen Publikationen.
Medienpsychologe und Senior Researcher am Zentrum für Angewandte Spieleforschung der Universität für Weiterbildung Krems (seit 2011). Spezialisiert auf Positive Impact Games, Gamification, Nudging und die quantitative Erforschung von Transfereffekten digitaler Spiele im Bildungskontext.
Fachbereichsleiter Digitale Spiele bei der Fachstelle für Jugendmedienkultur NRW (ComputerProjekt Köln e.V.). Diplom-Sozialpädagoge und Medienspielpädagoge (M.A.) mit Expertise in inklusiver Medienpädagogik. Leitet den Spieleratgeber-NRW und ist Jugendschutzsachverständiger bei der FSK.
Medienpädagogischer Fachreferent bei der Fachstelle für Jugendmedienkultur NRW. Betreut die ESJL-NRW (eSport Jugendliga) und das Projekt Conceptopia. Fachgebiete: Digitale Spiele, Gamedesign, inklusive Gaming-Angebote, Gender- und Queer Studies sowie Medienerziehung.
Eindrücke von der FROG 2025 – Future and Reality of Gaming, 11.–12. Oktober 2025, Wiener Rathaus
Fotos: A. Pfeiffer · Lizenz: CC BY-NC-SA 4.0



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Dieses Projekt wird kofinanziert durch das Erasmus+-Programm der Europäischen Union im Rahmen der Key Action 2 – Small-scale partnerships in youth (KA210-YOU). Die Unterstützung der Europäischen Kommission für die Erstellung dieser Veröffentlichung stellt keine Billigung des Inhalts dar, welcher nur die Ansichten der Verfasser wiedergibt, und die Kommission kann nicht für eine etwaige Verwendung der darin enthaltenen Informationen haftbar gemacht werden.
Mag. Dr. Alexander Pfeiffer, Ph.D MA MBA
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E-Mail: pfeiffer (at) alexpfeiffer.at
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